Geldlos Wirtschaften
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Wofür ist Geld da ? Naja, natürlich zum Bezahlen von Rechnungen und Sachen - bzw. anders ausgedrückt - zum Tauschen von Dingen und Leistungen.

Aber was machen jene, die zwar kein Geld, aber dennoch Fähigkeiten haben, die jene, welche sie gern nutzen würden, aber wiederum nicht bezahlen können, weil sie eben auch kein Geld haben ? Und genau da kommt nun dieses Konzept ins Spiel. Hier geht es eben nicht um Geld, sondern um das, was normalerweise mit Geld bezahlt wird. Dinge, oder Leistungen - welche gegeneinander aufgewogen werden. Also nicht 1:1, sondern Sache oder Leistung zu Sache, oder Leistung. Dies ist komplizierter, doch auch gerechnter. So, wie eine Einheit an Geld (egal welcher Währung), nicht immer den gleichen Wert hat.

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Letzter Eintrag vom 2013-04-23 08:45:38 

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Worum es hierbei geht, ist ganz einfach,
    das Menschen, die kaum, bis gar kein Geld,

      aber dennoch Dinge, oder Fähigkeiten haben (wer hat das nicht),

    in einer Art "Gemeinschaft" per noch kommenden Datenbank (wie ebay, nur ohne Geldeinsatz) so organisiert werden sollen, das sie doch wieder, wie andere, die mehr Geld haben, am Leben und der Gesellschaft, teilnehmen können.

Geld ist letztlich eigentlich nur ein Tauschmittel, das aktuell letztlich seit einigen Jahrzehnten gar selbst schon zur Handelsware geworden ist, wodurch immer und immer mehr benötigt wird, um auch nur einen Lebensstandard zu halten. Dies geschah vor allem durch die Börse, die zum Leben und den Erhalt des Wirtschaftens, in keinster Weise notwendig ist. Aber sie ist da, und wir müssen damit leben, solange es sie gibt.

Dies wollen wir dahingend ändern und wieder den realen Leistungen entsprechend angleichen, das Leistung sich wieder so lohnt, das man der Leistung entsprechend auch entlohnt wird. Sei es mit Geld, mit dem Dinge, die man will, oder braucht, bezahlt werden, oder Dinge, die man bezahlen müsste, einfach so auf bitten, erhält. Zunächst aber ohne jeden Ausgleich und logisch alles freiwillig.

Doch nach diesem Prinzip, muß ich nicht erst was anbieten können, um selbst auch was erhalten zu können, und muß auch nicht der Person, von der ich was erhalten habe, direkt was wieder geben - das kann auch, und sollte, wie in der realen Wirtschaft mit Geld, im Kreislauf, nur eben ohne Geld, aber kontrolliert, sein, wie es durch Geld auch der Fall ist, bzw. wäre, hätte man denn genug davon.

Tausch - aber nicht zwangsweise im gleichen Gegenwert und nicht zwangsweise im direkten Tausch - sondern ein, in der Gruppe organisiertes Geben und Nehmen, ohne jeden Zwang. Ggf. aber später mit notierung, damit es niemand ausnutzt und selbst nichts gibt, aber ständig nimmt.

Hier wird ein Teil der Lebensgenossenschaft (die rechtlich noch nicht existiert), dadurch praktiziert, das Menschen, die kaum, bis gar kein Geld haben, dennoch wieder am normalen Leben mit teil nehmen können werden, was ebenso, mitunter, durch der neuen Aktion EGLAM (Ein gutes Leben aller Menschen) verwirklicht werden soll, wenn es ohne offizielle Registrierung (aber kostenlos) rechtlich nicht mehr gehen sollte, weil sich eine ganze Bewegung dahinter verbirgt, und das Finanzamt es dann verbieten können würde, sollte es ein richtiger Wirtschaftszweig werden. Hiermit könnte die ganze Wirtschaft und Regierung nämlich letztlich durch "höhere Gewalt" (zuviele teilnehmende), dazu gezwungen werden, entlich auf den eigentlichen Souverän des Staates, dem Volk selbst, zu hören, und es ernst zu nehmen, statt es regelrecht zu versklaven.

Einfacher ausgedrückt :

Menschen ohne Geld können aufgrund ihrer Armut kaum, bis gar nicht mehr am Leben teilnehmen. Genau dies wollen wir ändern, indem wir "einfach" einander helfen. Es gibt schon einige Initiativen in dieser Richtung, die meisten sind aber nicht untereinander vernetzt.

Es sollen Dinge und Leistungen ohne Geld gegeben, und auch erhalten werden. Quasi eine Art ebay, amazon, abacho, azubo und ähnliches, aber eben ohne Geldeinsatz soweit es möglich ist.

Sollte sich hieraus dann einst eine ganze Bewegung entwickeln, wird es "einfach" als Genossenschaft, oder ähnliches offiziell angemeldet und alle können dennoch mitmachen, nur wird es dann für die Organisatoren etwas komplizierter und aufwendiger, das aber den teilnehmenden nicht stören sollte. Für die ändert sich dann gar nichts. Lediglich ändert sich dann die, dann auf dem Papier stehende Rechtsform - aber wie bekannt - Papier ist geduldig.

Es wird nicht in €, $, Y, oder DM gerechnet, auch nicht in Punkten, oder Credits, sondern in erbrachten, gegebenen und erhaltenen Leistung und Dingen. Komplizierter, aber nicht ausbeutbar, sofern unerwünscht, und das ist es.

Viele Menschen haben nur sehr wenig, oder gar kein Geld. Sind u.U. gar hoch verschuldet, und können sich somit nichts leisten, und ihre eigenen Leistungsmöglichkeiten werden nicht nachgefragt, da zu teuer (vor allem mit Steuern und Sozialabgaben). Dennoch könnten all diese Menschen etwas anbieten, wenn der Preis für´s Angebot denn nicht zu hoch wäre. Oder man macht es freiwillig unentgeldlich in der Hoffnung, das andere auch mal was für einem selbst tun. Wer hätte daran Interesse ?

Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und kulturelle Teilhabe. Doch wer mehr will, muß dafür extra Leistung für andere erbringen. Ausbeutung wird gänzlich ausgeschlossen.

Warum beginnen wir nicht innerhalb eines eigenen Kreises von Interessenten, wie eine Genossenschaft, unsere Fähigkeiten, und Dinge, die wir nicht mehr benötigen, oder die wir von anderen, welche sie nicht mehr benötigen, gebrauchen können - ohne Geld aus zu tauschen ? Aber nicht im Sinne, ich gebe Dir dies, dafür erhalte ich das - und wenn Du nicht das hast, das ich gern hätte - pech gehabt... Wir haben heute das Internet und könnten somit recht einfach .....

    Es muß dafür aber zunächst die Technik von online Datenbanken erlernt werden. Oder wer dies übernehmen will, möge sich gern über Kontakt unten links melden.

...schauen, was wer will und was wer hat - und somit dann pro Tag/Woche/Jahr immer ein gewisses Pensum, oder Kontingent an Leistungen und Güter geben und erhalten, ohne das jemand nur nimmt, oder jemand nur gibt. Doch niemand müsste der anderen Person unverzüglich etwas, oder etwas bestimmtes geben, um das begehrte erhalten zu können.

Es kann dafür auch etwas gezahlt werden, ohne es Hier weiter zur fordern, aber mit dem Recht auf Gegenleistung aus der Gruppe der teilnehmenden innerhalb eines Jahres, wie hier weiter unten im Projekt beschrieben wird. Also nicht 1:1, oder direkt, sondern im Sinne von - Anrecht auf ein gewisses Kontingente, von Leistungen wie z.B. für einen in etwa Gegenwert von heutigen 10.000,- €, erhalte ich wieder Leistungen im eben solchen Werte von eben genannten 10.000,- €. Kann dies "rechtlich" aber auch aufsparen, so das man sich dann auch mal ein Haus leisten kann, oder erhatle ein Haus als "Kredit", mit der Verpflichtung auf 10, oder 20 Jahre, gewisse Leistungen auf Anfforderung und Absprache innerhalb von angemessenen und möglichen Zeiten zu erbringen.

Wie die Geschichte vom Wirt, dem ein nicht gültiger Tausen€ Schein zur Aufbewahrung gegeben wird, da man nicht mit so viel "Geld" verreisen will. Am Ende haben trotz dessen Wertlosigkeit alle beteiligten etwas erhalten, alle etwas erbracht, und der Tausender war wieder beim wirt. Das ist wirtschaftskreislauf, der auch ohne Geld gut funktionieren kann, wenn er gut organisiert ist - und zwar nachhaltig so, das niemand andere damit ausbeuten kann.

Jeder gibt was er/sie will und kann, und jeder nimmt, was angeboten ist.

Selbst eine Art Bank, oder Herstellung bestimmter Güter könnte so - langfristig - möglich sein.
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